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Studienfahrten 2018


22.02.2018

Berichte von unseren Studienfahrten der Fachoberschulen (Februar 2018):

 

Matrei

Nach 12 stündiger Busfahrt und der häufig gestellten Frage, ob wir wirklich auf dem Weg in das -5 Grad kalte Matrei in Osttirol sind - im Bus waren es  +35 Grad - sind wir alle total übermüdet angekommen. Die Vorfreude auf Schlaf wurde uns zeitnah genommen, da wir erst ab 15 Uhr auf die Zimmer konnten. Zuvor gab es die erste Begegnung mit dem Fortbewegungsmittel der nächsten Tage: Skischuhe, Skier und Stöcke!

Auf die Piste ging es allerdings erst am nächsten Tag. Als Entschädigung gingen wir am Sonntagabend wandern, 3 km bergauf, Begeisterung sieht anders aus!! Die Abfahrt fand dann aber auf dem Schlitten statt. Eine super spaßige Rutschpartie, die uns den anstrengenden Aufstieg vergessen ließ. Einige überlegten die Sportart zu wechseln und andere wollzen den Berg glatt nochmal erklimmen wollten.

Am ersten Tag auf der Piste haben wir in kleinen, bunt gemischten Gruppen erste Erfahrungen auf den Skiern gemacht, während die Fortgeschrittenen ihr Können weiter ausbauten. Beim Abendessen, was am Rande wirklich nicht aus Muttis Küche kommt, schaute man in viele verzweifelte Gesichter. Doch am vierten Tag auf Skiern konnte man die Begeisterung der Jungs und Mädels aus den Gesichtern ablesen. Das Rennen um den Pistendulli der Woche ist noch am Laufen, bislang steht es unentschieden zwischen den Jungs und Mädels, wir sind gespannt, wer am Freitag, unserem letzten Tag auf der Piste, in der unübersehbaren orangenen Warnweste unterwegs sein wird...

Matrei Teil 2:

Das Rennen um den Pistendulli ist beendet, der Sieg ging mit 3:1 an die Jungs und das Sprichwort „die letzten werden die ersten sein“ hat Moritz einfach mal umgedreht. Er war der Pistendulli am ersten Tag und hat nun die Ehre die orangene Weste auch am Montag in der Schule zu präsentieren.

Am Donnerstag fand das Micro-Teaching der Fortgeschrittenen (auch wenn sich einige bereits jetzt schon als Profi bezeichnen) in ausgewählten Gruppen statt. Im Enddeffekt waren alle Gruppenleiter mit ihrem vorbereiteten Programm und der Umsetzung zufrieden und bekamen von ihren Gruppenmitgliedern ein gutes Feedback. Am Freitag war dann für alle der letzte Tag auf der Piste, den jeder unterschiedlich lang mit den Skiern an den Füßen verbrachte. Morgens sind alle nochmal in den Gruppen gefahren und jede Anfängergruppe konnte ihre ersten Skierfahrungen erfolgreich mit der Abfahrt einer schwarzen Piste abschließen. Nach dem Mittag hatte jeder noch Zeit in kleinen Dreiergruppen zu fahren und einige hatten schon so große Fortschritte gemacht, dass sie in die Freestyle-Szene gegangen sind – Gott sei Dank ohne große Verletzungen. Im Großen und Ganzen sind alle Schüler bis auf ein paar fiese Schnupfen und etwas Fieber gesund wieder in Deutschland angekommen. Wir hatten ledigleich einen gebrochenen Daumen, der dann wiederum durch einen waghalsigen Sprung entstanden ist.

Die Schüler haben sich untereinander als gute, harmonische Gruppe ausgezeichnet und am Abend das ein oder andere Aprés-Ski Bier zusammen getrunken. Die im Vorfeld vorbereiteten Referate wurden an unterschieldichen Abenden mit viel Elan und Fantasie vorgetragen, sodass jederman Spaß daran hatte.

Wir bedanken uns bei den betreuenden Lehrkräften für eine gelungende und immer in guter Erinnerung bleibende Skifreizeit 2018!

 

 

 

Krakau

Nach einer elfstündigen turbulenten Busfahrt kamen wir endlich im Hotel an. Nach unserer Zimmerauswahl hatten wir die Möglichkeit Krakau auf eigene Faust zu erkunden und uns mit der neuen Umgebung vertraut zu machen. Einige haben erstmal ein Nickerchen eingelegt, andere sind voller Neugier direkt in die Innenstadt getrabt. Aufgrund der sehr zentralen Lage der Unterkunft war dies nur ein kleiner Spaziergang von etwa 10 min.

Nachdem sich alle ihren wohlersehnten Schlaf gegönnt haben würde uns am Dienstag von einer netten Frau die Stadt präsentiert. Die Führung war sehr hilfreich, um einen besseren Überblick über die Stadt zu bekommen und zu entdecken, was Krakau zu bieten hat. Dadurch, dass die Führung zum großen Teil im Freien stattfand, war es erfrischend kühl bei -7 Grad, aber durch den Sonnenschein war es erträglich.

Am Nachmittag haben wir dann eine Zeitzeugin getroffen die als kleines Kind gerettet wurde vor den Nazis. Sie hat uns einen näheren Einblick darüber gegeben, wie ihre Familie verfolgt wurde und wie schwer es war zu überleben.

Am Mittwoch haben wir dann einen Ausflug ins circa 70 km entfernte Konzentrationslager Auschwitz gemacht. Dies unterteilt sich in zwei Teile: Das Stammlager und Birkenau. Im Stammlager konnte man einen detaillierten Einblick darüber bekommen, wie die Menschen damals „Leben“ mussten und welche Torturen sie auf sich nehmen mussten. Denn das Stammlager war im Gegensatz zu Birkenau noch gut erhalten. In Birkenau sah man dann den berüchtigten Bahnsteig, und obwohl es hier zum größten Teil zerstört war, konnte man einen Einblick darüber bekommen, wie unfassbar gigantisch die begangene Gräueltat war. Hektar über Hektar voll mit Massenunterkünften und undenkbaren Lebensumständen.

Am Donnerstag durften wir das Salzbergwerk in Krakau besichtigen. Nach der gefühlt endlosen Treppe in die Tiefe verbargen sich riesige Hallen etwa 60 bis 130m unter der Erde.

Nach der 2-stündigen Führung war der letzte Nachmittag/Abend in Krakau. Viele nutzten die Gelegenheit, um Souvenirs zu kaufen oder nochmal traditionell Essen zu gehen.

Insgesamt war die Fahrt nach Polen eine tolle und entdeckungsreiche Tour und hat die Gemeinschaft zwischen den Klassen gestärkt.

Wir bedanken uns bei den Lehrkräften für eine tolle Studienfahrt.

Enrico Boening

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Berichte folgen!

 

 

 

 

 

 

 

 

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